Low-Code bzw. No-Code! Die Zukunft der Softwareentwicklung?

Seit Jahrzehnten war die Softwareentwicklung ein aufwendiger und komplexer Prozess. Auch hier hat sich ziemlich viel verändert. Durch Einführung der Low-Code/No-Code-Entwicklung entwickelt sich die Software-Entwicklung zu einem einfacheren Prozess mit wesentlich weniger Bearbeitungszeiten. Die Low-Code bzw. No-Code-Plattformen sorgen in der Softwareentwicklungs-Branche für höhere Qualität und schnellere Verfügbarkeit.

In diesem Beitrag wollen wir einen kurzen Überblick liefern, was genau die Low-Code/No-Code-Entwicklung ist, warum sie immer attraktiver wird und wie sie die Softwarebranche verändert.

Low-Code/No-Code-Plattformen revolutionieren die Softwarebranche, indem sie die Lernkurve verkürzen und die Softwareentwicklung schneller, einfacher, zugänglicher und müheloser machen.

Eine Low-Code / No-Code (LCNC) -Plattform stellt eine Cloud-basierte, visuelle und integrierte Entwicklungsumgebung dar, die es nicht-technisch-affinen Anwendern ermöglicht, Softwarelösungen schnell zu erstellen. Eine Reihe von vorgefertigten Komponenten hilft sowohl den Geschäftsinhabern als auch den Softwareentwicklern, mobile und Web-Anwendungen mit größter Leichtigkeit zu entwickeln.

Bei der Low-Code-Entwicklung können verschiedene Funktionen wie z.B. visuelle Modelle, Geschäftsprozesslandkarten, automatische Code-Generierung und Drag-and-Drop-Funktionalitäten genutzt werden, um Apps schneller mit einer vorgefertigten Benutzeroberfläche zu entwickeln.

Am wichtigsten ist jedoch, dass mit diesem Ansatz die entwickelten Apps auf einen Schlag über alle Geräte hinweg bereitgestellt werden können. Es vereinfacht eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) zu verwenden, mit der Komponenten und APIs (Application Program Interfaces) von Drittanbietern miteinander verbunden und getestet werden können.


Warum ist das sogenannte Low-Code-Konzept auf dem Vormarsch?

Einem aktuellen Forrester-Bericht zufolge wird der Low-Code-Markt eine jährliche Wachstumsrate von 40 % erreichen, wobei die Ausgaben bis 2022 auf satte 21,2 Mrd. US-Dollar steigen sollen.

Einer der überwiegenden Gründe für den Aufstieg des Low-Code-Modells ist die schnellere Verfügbarkeit und größere Innovationkraft. In einer sich schnell entwickelnden Welt, in der digitale Innovationen eine entscheidende Rolle für das Unternehmenswachstum spielen, können Faktoren wie Geschwindigkeit und Innovation für Unternehmen einen entscheidenden Game-Changer darstellen.

Einige der wesentlichen Gründe, die für Low-Code-Modells sprechen:

  • Low-Code macht IT-Teams viel produktiver, da der gesamte Entwicklungsprozess zur Erstellung von Anwendungen beschleunigt wird.
  • Die robuste Agilität von Low-Code-Plattformen führt zu leicht anpassbaren Prozessen und schneller einsetzbaren Lösungen.
  • Mit Low-Code-Entwicklung können Apps, Funktionen und Prozesse von nicht-technischen Anwendern erstellt und geändert werden, wodurch der Druck auf die Entwickler reduziert wird.
  • Mit dem Low-Code/No-Code-Ansatz können Entwickler Anwendungen viel schneller erstellen, da sie nicht mehr aufwendige Codezeilen schreiben müssen.

Der Low-Code/No-Code-Ansatz erfordert vom Entwickler keine ausgeprägten Kenntnisse über Kodierung, herkömmliche Programmiersprachen oder jegliche Art von Entwicklungsarbeit, die erforderlich ist, um die konfigurierbaren Komponenten der Plattform zu erstellen.

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Nadine Holler | 03. März 2022 11:00:23